Von der Grundschule in die weiterführende Schule wechseln

Im letzten Schuljahr der Grundschule muss eine Entscheidung über die weiterführende Schule für das Kind getroffen werden. Grundsätzlich ist die Wahl des Bildungsgangs nach dem Besuch der Grundschule Sache der Eltern, die in diesem Entscheidungsprozess von der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer der Grundschule beraten und unterstützt werden.

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Mädchen, das mit seinem Fahrrad auf dem Weg zur Schule ist

Die Eltern haben die Wahl

Nach einer Grundschulzeit von vier Jahren wechseln die Kinder in Hessen auf die weiterführende Schule, also von der 4. zur 5. Klasse. Die Wahl des Bildungsgangs nach der Grundschule ist grundsätzlich Sache der Eltern, die bei dieser Entscheidung vor allem von den Lehrkräften der Grundschulen unterstützt werden.

Die Klassenkonferenzen in der Grundschule sprechen für jedes Kind eine Empfehlung für den weiteren Bildungsgang aus, der für die Bedürfnisse und die Fähigkeiten des Kindes am besten geeignet erscheint. Diese wird den Eltern in einem Beratungsgespräch mitgeteilt. Empfehlung ist jedoch nicht bindend. Die Eltern haben demzufolge die Möglichkeit, zunächst eigenständig über den Bildungsgang ihres Kindes zu entscheiden. Im Interesse des Kindes ist es aber empfehlenswert, das Beratungsangebot der Grundschule anzunehmen und die Aussagen der Klassenkonferenz zu Lernverhalten, Arbeitshaltung und Leistungsstand des Kindes bei der Wahlentscheidung zu prüfen und zu berücksichtigen. Die Wahl der geeigneten weiterführenden Schule für die Viertklässlerinnen und Viertklässler sollte vor allem nach pädagogischen Gesichtspunkten erfolgen.

Informationsangebote der Schulen

In der Regel informieren die Lehrkräfte der Grundschule und die weiterführenden Schulen im Rahmen von Elternabenden, Informationsabenden oder am Tag der offenenen Tür über die verschiedenen Angebote und Schwerpunkte, die jeweiligen Abschlüsse und das Anmeldeverfahren. Die Grundschulen stellen auch die entsprechenden Antragsformulare zur Verfügung. Die Eltern haben die Möglichkeit, zwei Wunschschulen für ihr Kind zu benennen.

Über die endgültige Vergabe der Schulplätze entscheidet die Verteilerkonferenz des Staatlichen Schulamts in Rücksprache mit den Schulleitungen der weiterführenden Schulen. Zu beachten ist, dass kein Anspruch auf eine bestimmte Schule besteht, sondern nur auf den Besuch des gewünschten Bildungsgangs.

Die Information aller Beteiligten, die Kooperation und Beratung der Kolleginnen und Kollegen von Grundschulen und weiterführenden Schulen sind notwendig und hilfreich, um Fragen zu pädagogischen, rechtlichen und organisatorischen Bereichen zu klären und eine Zusammenarbeit der verschiedenen Schulformen zu unterstützen. Ziel ist es, dass jedes Kind in einen Bildungsgang aufgenommen wird, der es ihm ermöglicht, seinen individuellen Fähigkeiten entsprechend bestmöglich zu lernen und seine Begabungen zu entfalten.

Bei Fragen

Für Fragen zum Wechsel in die weiterführende Schule stehen Ihnen an den Staatlichen Schulämter Ansprechpartnerinnen und -partner zur Verfügung.

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