Pädagogische Maßnahmen und Ordnungsmaßnahmen

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Pädagogische Maßnahmen und Ordnungsmaßnahmen

Die Erfüllung des Bildungsauftrages der Schule ist vor allem durch pädagogische Maßnahmen zu gewährleisten, die der Entwicklung  des Lern- und Leistungswillens der Schülerin oder des Schülers und der Bereitschaft zu verantwortlichem sozialen Handeln nach der Grundsätzen der Toleranz, der Gerechtigkeit und der Solidarität dienen und möglichem Fehlverhalten vorbeugen sollen, § 82 Abs. 1 Hessisches Schulgesetz (HSchG).

 

Bei gravierendem punktuellem Fehlverhalten von Schülerinnen und Schülern kann zur Aufrechterhaltung eines geordneten Schul- und Unterrichtsbetriebs die Anwendung von Ordnungsmaßnahmen erforderlich werden. Welche Maßnahmen hier in Betracht kommen, lässt sich im Einzelnen dem abschließenden Katalog des § 82 Abs. 2 HSchG entnehmen. Dabei sollten diese Maßnahmen subsidiär und nach Prüfung weniger intensiver oder zweckmäßigerer Maßnahmen des Straf-, Ordnungswidrigkeits-, Kinder- und Jugendhilferechts und/oder eines Anspruchs auf Förderung im sozial-emotionalen Bereich erwogen werden. Weniger intensiv oder zweckmäßiger als Ordnungsmaßnahmen können beispielsweise eine Strafanzeige, ein Bußgeldbescheid wegen unentschuldigtem Fehlen, eine Meldung mit der Bitte um Unterstützung an das Jugendamt und/oder an das Beratungs- und Förderzentrum (BFZ) sein.
Hinsichtlich des Vorgehens bei der Anwendung von pädagogischen Maßnahmen und Ordnungsmaßnahmen kann die Berücksichtigung folgender Unterlagen hilfreich sein: