Hinweise für außerhessische Bewerberinnen und Bewerber

Lehrkräfte, die ihre Zweite Staatsprüfung nicht in Hessen abgelegt haben oder die bereits unbefristet im Schuldienst eines anderen Bundeslandes tätig sind, können sich grundsätzlich in Hessen bewerben, sollten aber einige Punkte beachten.

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Lehrerin im Klassenzimmer, die sich gerade um eine Schülerin kümmert

Lehramtsanerkennung

Bewerberinnen und Bewerber, die ihre Zweite Staatsprüfung oder einen vergleichbaren Abschluss in einem anderen Bundesland abgelegt haben oder einen internationalen Lehramtsabschluss erworben haben, benötigen eine Lehramtsanerkennung. Ebenso müssen Fachlehrerinnen und Fachlehrer eine Lehrbefähigung aus einem anderen Bundesland anerkennen lassen.

Informationen zum Thema sind unter dem Link zur Lehramtsanerkennung (siehe unten) zu finden.

Freigabeerklärung

Lehrkräfte, die in einem anderen Bundesland bereits verbeamtet sind, benötigen für einen Wechsel nach Hessen zwingend eine Freigabe durch ihren bisherigen Dienstherrn. Bei unbefristet tarifbeschäftigten Lehrkräften hängt die Erfordernis einer Freigabe von der Art des Verfahrens ab. Lehrkräfte, die in einem anderen Bundesland lediglich befristet beschäftigt sind, benötigen keine Freigabe.

Mehr dazu unter den Links zum Ranglistenverfahren, zum Ausschreibungsverfahren und zur Bundesweiten Versetzung (siehe unten).

Versetzung nach Hessen

Versetzungen von unbefristet beschäftigten Lehrkräften nach Hessen sind grundsätzlich über die Teilnahme an den hessischen Einstellungsverfahren und über das bundesweite Lehreraustauschverfahren (Einigungsverfahren) möglich.

Hierzu werden umfangreiche Informationen auf einer Seite zur bundesweiten Versetzung bereitgehalten (siehe Link unten).

Lehrer sein in Hessen

Unbefristete Einstellungen in den hessischen Schuldienst erfolgen in der Regel direkt im Beamtenverhältnis. Die Vergabe der Planstellen orientiert sich am Lehramt. In Hessen werden fünf Lehrämter unterschieden:

  • Lehramt an Grundschulen (Besoldung A 12),
  • Lehramt an Hauptschulen und Realschulen (Besoldung A 13 gehobener Dienst),
  • Lehramt an Gymnasien (Besoldung A 13 höherer Dienst),
  • Lehramt an beruflichen Schulen (Besoldung A 13 höherer Dienst),
  • Lehramt an Förderschulen (Besoldung A 13 gehobener Dienst).

Die hessische Kultusverwaltung

In Hessen gibt es rund 2.000 öffentliche Schulen unterschiedlichster Schultypen. Einige der Schulen haben einen besonderen Status als „Selbstständige Schule“ mit erweiterten Handlungsbefugnissen.

Die 15 Staatlichen Schulämter als untere Schulaufsichtsebene sind die personalaktenführenden Behörden und Bewerbungsadressen bei schulbezogenen Stellenausschreibungen. Einige Schulämter nehmen zentrale Aufgaben wahr; dabei ist insbesondere das Staatliche Schulamt in Darmstadt zu nennen, das die Zentralstelle Personalmanagement Lehrkräfte (ZPM) beherbergt, zuständig unter anderem für die Durchführung des landesweiten Ranglisten-Einstellungsverfahrens.

Das Hessische Kultusministerium ist die oberste Schulaufsichtsbehörde und übernimmt zentrale Planungs- und Steuerungsaufgaben in der Bildungspolitik.

Daneben kümmert sich die Hessische Lehrkräfteakademie um die drei Phasen der Lehrerbildung: Erste Staatsprüfung, Referendariat mit Zweiter Staatsprüfung und Fortbildung.

Links zu den genannten Behörden sind nebenstehend aufgeführt.

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