Fürsorgeleistungen bei Unfällen im Dienst

Nicht jedes Ereignis im Dienst ist ein Dienstunfall im Sinn des Gesetzes. Ein Dienstunfall wird als ein „auf äußerer Einwirkung beruhendes, plötzliches, örtlich und zeitlich bestimmbares, einen Körperschaden verursachendes Ereignis“ definiert, „das in Ausübung oder infolge des Dienstes eingetreten ist“.

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Frau mit einem verletzten Arm in einer Schlinge im Krankenhaus

Regelungen bei Dienstunfällen

Ob und wann ein Dienstunfall vorliegt und welche Fürsorgeleistungen dem Verletzten zustehen, regelt für die Beamtinnen und Beamten des Landes Hessen das Hessische Beamtenversorgungsgesetz (HBeamtVG). Für Dienstunfälle von im Rahmen des TVH Angestellter ist die Unfallkasse Hessen zuständig.

Zum Dienst gehören auch

  • Dienstreisen,
  • der Weg vom oder zum Dienst,
  • der Besuch von Aus- und Fortbildungsveranstaltungen sowie
  • die Teilnahme an dienstlichen Sitzungen oder sonstigen Dienstgängen, sofern diese genehmigt wurden.

Alle Ereignisse und Umstände, die (überwiegend) der privaten Sphäre zuzurechnen oder als Gelegenheitsursache zu definieren sind, sind dagegen von der Unfallfürsorge nicht erfasst.

Die erforderlichen Unterlagen und Anträge erhalten Sie bei den zuständigen Regierungspräsidien unter dem Stichwort „Unfallfürsorge“.

Die Unfallfürsorge des Dienstherrn für die Beamtinnen und Beamten ist das Gegenstück zur gesetzlichen Unfallversicherung für die Tarifbeschäftigten (Angestellte, Arbeiter) durch die Unfallkasse Hessen.

Ansprüche auf Sachschadensersatz außerhalb der Unfallfürsorge können angestellte und verbeamtete Lehrkräfte des Landes Hessen beim Staatlichen Schulamt in Bebra geltend machen.

Bei Fragen

Angelegenheiten des Sachschadensersatzes bearbeitet das Staatliche Schulamt Bebra.

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