Förderung besonders begabter Schülerinnen und Schüler

Das Hessische Kultusministerium bildet Schulpsychologinnen und -psychologen aus allen Staatlichen Schulämtern kontinuierlich im Umgang mit dem Thema Hochbegabtenförderung fort. Diese Generalisten können Schulen, Eltern, Schülerinnen und Schüler bei allgemeinen Fragen zum Thema Hochbegabung beraten und unterstützen die Gütesiegelschulen.

Beratungsangebot

Nach dem Regionalprinzip stehen den Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften die für die Schule zuständigen Ansprechpartnerinnen und -partner aus den schulpsychologischen Diensten für eine kompetente Beratung im Einzelfall zur Verfügung.

 

Viele besonders Begabte oder intellektuell Hochbegabte haben ein häusliches und schulisches Umfeld, welches es ihnen ermöglicht, sich positiv zu entwickeln. Sie suchen sich selbst Anregungen oder setzen ihre besonderen Fähigkeiten ein, um ihre Umwelt so zu gestalten, dass sie ihre Interessen ausleben und sich in den Bereichen weiterentwickeln können, in denen sie es möchten. Zusätzlich können Schule und Elternhaus dieses unterstützen, indem sie die Lernbedingungen so gestalten, dass eine möglichst gute Entfaltung der Begabung ermöglicht wird. Neben Maßnahmen der Akzeleration und des Enrichments, die eher auf eine Unterstützung der Entfaltung der besonderen Stärken abzielen, sollten aber auch die sogenannten Basiskompetenzen bei einer Förderung berücksichtigt werden. Dazu gehören die sozialen und emotionalen Kompetenzen, die Vermittlung von Lern- und Arbeitsstrategien sowie Bereiche der Motivation.

 

Das Hessische Kultusministerium und das Staatliche Schulamt für den Schwalm-Eder-Kreis und den Landkreis Waldeck-Frankenberg versuchen die Eltern und die Lehrkräfte bei der Förderung besonders begabter oder intellektuell Hochbegabter zu unterstützen. Das Staatliche Schulamt bietet als ein Abrufangebot Fortbildungen zum Thema Hochbegabung an. Darüber hinaus findet etwa zweimal im Jahr ein Arbeitskreis für die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner Hochbegabtenförderung der Gütesiegelschulen statt, an dem auch interessierte Lehrkräfte weiterführender Schulen teilnehmen können (aktuelle Angebote, siehe unten).

 

Gütesiegel

Seit 2004 haben Schulen in Hessen die Möglichkeit, das Gütesiegel Hochbegabung zu erwerben. Das Gütesiegel wird nach sieben zentralen Kriterien für jeweils drei Jahre an Schulen vergeben:

  • Entwicklung eines schulischen Förderkonzepts als Teil des Schulprogramms

  • Kompetenz bei der Identifizierung von hohen Begabungen

  • Bereitschaft zu individuellen Förder- bzw. Lernplänen

  • Beratung von Eltern

  • regionale Netzwerkbildung

  • regelmäßige Lehrerfortbildung zum Thema

  • sorgfältige Dokumentation und Evaluation aller Maßnahmen

Gütesiegel für Schulen, die hochbegabte Schülerinnen und Schüler besonders fördern:

 

Grundschulen:

Louise-Schröder-Schule
Friedensstraße 28
34305 Niedenstein

 

Gesamtschulen:
Dr.-Georg-August-Zinn-Schule
Schwimmbadweg 30
34281 Gudensberg
 

Gymnasien:
Melanchthon-Schule Steinatal
34628 Willingshausen-Steinatal

 

König-Heinrich-Schule
Schladenweg 43
34560 Fritzlar

 

Alte Landesschule
Solinger Str. 54
34497 Korbach

 

im Zertifizierungsverfahren:

 

Gymnasium Schwalmstadt
Ascheröder Straße 30
34613 Schwalmstadt

 

Gustav-Stresemann-Schule
Stresemannstraße 33
34537 Bad Wildungen

 

Ansprechpartner:

Im Staatlichen Schulamt Schwalm-Eder und Waldeck-Frankenberg gibt es Schulpsychologinnen und Schulpsychologen, die durch Informationen und Beratungsgespräche bei Fragen weiterhelfen können. Die schulpsychologische Generalistin für allgemeine Fragen zum Thema Hochbegabung ist Dominique Peipert.

 

Weitere Informationen zu den Kontaktdaten entnehmen Sie bitte den unten aufgeführten Downloads und Links.

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