Jugendliche, die EU-Fahnen hochhalten und den Betrachter anblicken

Das Programm Erasmus+

Erasmus+ ist ein Bildungsprogramm der EU, welches für die Bereiche Hochschule, berufliche Aus- und Weiterbildung, schulische Bildung, Erwachsenenbildung, den Bereich Jugend und Sport verschiedene Projekte fördert.

Das übergeordnete Ziel im Erasmus+-Programm besteht darin, Menschen in ihrer beruflichen und persönlichen Entwicklung durch lebenslanges Lernen zu unterstützen.

Für alle Bereiche in ERASMUS+ geltende folgende Prioritäten:

  • Inklusion und Vielfalt,
  • Umwelt und Bekämpfung des Klimawandels,
  • Bewältigung des digitalen Wandels durch Aufbau von digitaler Bereitschaft, Widerstandsfähigkeit und Kapazität,
  • gemeinsame Werte, zivilgesellschaftliches Engagement und Teilhabe.

Erasmus+ Schule

Im Bereich der Schulbildung gelten bereichsspezifische Prioritäten:

  • die Inangriffnahme von Lernbenachteiligung, frühzeitigem Schulabgang und schwach ausgeprägten Grundfertigkeiten,
  • die Unterstützung von Lehrkräften, Schulleiterinnen und Schulleitern und anderen Lehrberufen,
  • die Entwicklung von Schlüsselkompetenzen wie zum Beispiel der Einsatz innovativer Lernansätze,
  • die Förderung eines umfassenden Ansatzes für das Lehren und Lernen von Sprachen,
  • die Förderung des Interesses an Mathematik‚ Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) und Förderung des Interesses von Mädchen an MINT Fächern.

In Deutschland setzt der Pädagogische Austauschdienst (PAD) als Nationale Agentur das Programm im allgemeinbildenden Schulbereich um. In der beruflichen Bildung ist das Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) für Erasmus+ zuständig. 

Fördermöglichkeiten im Schulbereich

Schulen und Institutionen haben die Möglichkeit, Förderanträge in zwei Leitaktionen zu stellen: 

  • Leitaktion 1: Mobilitätsprojekte für Einzelpersonen an Schulen und vorschulischen Einrichtungen
  • Leitaktion 2: Strategische Partnerschaften

Unter der Leitaktion 2 fördert die EU im Schulbereich die Zusammenarbeit von Institutionen im Rahmen von ein- bis dreijährigen strategischen Partnerschaften. Diese dienen der Förderung von Innovation und zum Austausch von bewährten Verfahren. Hierfür stehen drei Leitaktionen zur Verfügung.

Neu hinzugekommen ist KA240: Europäische Partnerschaften für die Schulentwicklung. Für KA240 startet die Pilotphase im Jahr 2026.

Es müssen sich mindestens sechs Organisationen aus zwei Staaten beteiligen, darunter jeweils mindestens eine Schulbehörde oder Schulkoordinierungsstelle sowie jeweils mindestens zwei allgemeinbildende Schulen im Vorschul-, Primar- oder Sekundarbereich, einschließlich Einrichtungen, die frühkindliche Betreuung, Bildung und Erziehung anbieten.

Das Erasmus+-Beratungsnetzwerk in Hessen 

Lehrkräfte beraten Lehrkräfte: Über das Beratungsnetzwerk können Sie sich von erfahrenen Erasmus+-Koordinatorinnen und Koordinatoren hessischer Schulen zur Antragstellung, Akkreditierung und Projektdurchführung beraten lassen. 

Vereinbaren Sie gern einen Beratungstermin per E-Mail: Erasmus@schule.hessen.de

Kontaktpersonen

Yannick Alcala
Max-Eyth-Schule, Kassel

Isabell Youngkin
Freiherr-vom-Stein-Schule, Gladenbach

Alicia Ellenberger
Georg-Büchner-Schule, Rodgau

Julia Gerber
Friedrich-List-Schule, Darmstadt

Klaus Peter Hartmann
Friedrich-List-Schule, Darmstadt

Weitere Informationen zu Erasmus+ und den aktuellen Themenschwerpunkten sowie zu Fördermöglichkeiten finden Sie beim Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen. 

Servicestelle

Die Servicestelle „Internationale Begegnungen“ koordiniert die internationalen Kontakte der hessischen Schulen. Sie ist am Staatlichen Schulamt Rüsselsheim am Main angesiedelt.

Servicestelle

„Internationale Begegnungen“

Staatliches Schulamt für den Landkreis Groß-Gerau und den Main-Taunus-Kreis 
Servicestelle „Internationale Begegnungen“
Walter-Flex-Straße 60

65428 Rüsselsheim am Main

Kontaktdaten